19 glückliche Fußball-Jungs

Stadionbesichtigung mit dem TSG Hoffenheim Fanclub Neckartal

Neckargemünd (ts). Am Montag, dem 11. August hatte der TSG Hoffenheim Fanclub Neckartal e.V. im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Neckargemünd wieder einen Ausflug nach Sinsheim zur Pre-Zero-Arena für Kinder von 8-14Jahren angeboten. Das Angebot war ein voller Erfolg, die über die VHS organisierte Exkursion war mit 20 Kindern ausgebucht, alles fußballbegeisterte Jungs vorwiegend aus Neckargemünd. Da einer in letzter Minute erkrankt ist, trafen sich schließlich 19 überwiegend jüngere Kinder am Bahnhof Neckargemünd mit den vier Betreuern aus dem Fanclub unter der Leitung von Bettina Schmitz, der Schriftführerin im Vorstand. Sie wurde unterstützt von Christian Baumann, dem Fanclub-Präsidenten, sowie Hermann Streib und Thomas Schmitz. Der Fanclub bezahlte die Bahn-Tickets und gab jedem Teilnehmer einen Essens-Zuschuss. Die Kosten der Stadionführung wurden für den Fanclub von der TSG Hoffenheim übernommen. 

Am Fanshop in der Arena wurden die Kinder vom Fanbeauftragten Philipp Krauß empfangen, der noch für jedes Kind einen Fanschal und eine Hoffi-Autogrammkarte bereithielt. Nachdem sich die Jungs mit noch ein paar anderen kleinen Fanartikeln eingedeckt hatten, wurden sie vom freundlichen Arena-Guide zunächst in den Presseraum geführt, wo sie einige Informationen über diesen imposanten Bau und die Bundesligahistorie der TSG Hoffenheim erhielten. Dabei zeigte sich, dass einige der Teilnehmer schon recht gut Bescheid wussten, für die meisten Kinder war das jedoch der erste Besuch in der Spielstätte der TSG. Im Gang zwischen Kabine und Spielfeld konnten sie erfahren, wie Farbgebung, Bilder von Erfolgen und vom Zusammenhalt die Spieler der TSG kurz vor dem Spiel nochmal besonders motivieren sollen. 

Ein erster Höhepunkt der Stadionführung war der Gang in die Kabine der Heimmannschaft, die übrigens deutlich größer ist, als die Kabinen in den Stadien von München, Frankfurt oder Stuttgart. Die große Kabine soll helfen, Spannungen in der Pause abzubauen – fairerweise ist die Gästekabine aber fast genauso groß. Hier im „Allerheiligsten“ des Vereins konnten die Fußball-Jungs die Taktik-Tafel vom letzten Spiel und die Spinde ihrer Idole bestaunen, sie erfuhren, dass jeder Spieler einen festen Platz in der Kabine hat. Übrigens bekommen die Profis zwar ihre Trikots und Stutzen vom Zeugwart gerichtet, für die Pflege ihrer Kickschuhe sind sie jedoch nach guter alter Sitte selbst zuständig. Anschließend ging es hinaus auf das Spielfeld, wo die Kinder auf der Auswechselbank Platz nehmen konnten. Der „heilige Rasen“ durfte jedoch nicht betreten werden, weil sonst durch das Schuhwerk eine Pilzerkrankung eingeschleppt werden könnte. Schließlich konnten die Kinder noch ein wenig auf der Tribüne und in der VIP-Lounge herumtoben und einen Blick in die Logen und die Reporterkabine werfen. 

Beseelt von all diesen exklusiven Eindrücken stimmten die Kinder auf dem Weg zum Mittagessen in einem nahe gelegenen Schnellrestaurant fröhliche Hoffe-Gesänge an und schwenkten ihre Schals und Fähnchen, was von den vorbeifahrenden Autos mit fröhlichem Winken und Hupen quittiert wurde. Nach dem Essen ging es noch zum Spielen und Toben in das Freigelände des nahen Technikmuseums, die Älteren inspizierten ihre Smartphones, und danach fuhr man mit der S5 wieder zurück nach Neckargemünd, wo die glücklichen Jungs wieder ihren Eltern übergeben wurden. Manch einer von ihnen hat hier vielleicht neue Freunde gefunden, alle aber ihre Begeisterung für die TSG Hoffenheim entdeckt – und so hörte man zum Abschied: „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei.“ 

Bildmaterial (wird auch gesondert geschickt): 

Die Ferienkinder und ihre Betreuer werden vom freundlichen Tour-Guide in die Arena eingelassen. Rechts TSG-Fanbetreuer Philipp Krauß. (Foto: privat)

Auch einen Blick ins „Allerheiligste“, die Heimkabine der TSG, durften die Ferienkinder werfen. (Foto: privat)